Schröpfen

In den Schröpfgläsern wird ein Unterdruck erzeugt (mit in Alkohol getränkter, danach angezündeter Watte auf metallenem Watteträger, welcher kurz in das Glas gehalten wird).

Die Gläser werden für etwa 20 Minuten direkt auf die Haut gesetzt; dadurch können leichte Rötungen bis starke Hämatome entstehen. Diese Reizung der Hautstelle wirkt direkt auf das darunterliegende Gewebe entspannend und Verklebungen lösend (Muskulatur und Bindegewebe). Je nach Lage der Schröpfstelle werden die Funktionen der Organe angeregt, weil es eine Zuordnung Haut↔Organ gibt (bekannt als Head’sche Zone).

Die Schröpfgläser können wegen des Unterdrucks während der ganzen Therapiedauer auf der Haut bleiben, oder sie werden bewegt=Schröpfmassage.

Geschröpft werden können Menschen jeden Alters, jedoch ist bei kleinen Kindern sowie bei alten oder schwachen Patienten Vorsicht geboten.

 

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